Zum Inhalt springen

Führungszeugnisse

Der § 72a des neuen Bundeskinderschutzgesetzes (Sozialgesetzbuch VIII) regelt, dass die kommunalen Jugendämter mit den freien Trägern der Jugendhilfe sogenannte Vereinbarungen schließen sollen. Damit soll erreicht werden, dass durch Überprüfung von erweiterten Führungszeugnissen keine Personen hauptberuflich, neben- oder ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig werden, die im Bereich sexualisierter Gewalt einschlägig vorbestraft sind. Anbieter von kirchlicher bzw. verbandlicher Jugendarbeit vor Ort zählen zu den freien Trägern der Jugendarbeit. Vielleicht hast Du daher bereits ein Schreiben von Deinem kommunalen Jugendamt mit der Aufforderung zur Unterzeichnung einer Vereinbarung nach § 72a erhalten.

Wir möchten Dich vor Ort unterstützen, diese Vereinbarung umzusetzen. Daher hat die Diözese die Möglichkeit geschaffen, die Führungszeugnisse Deiner Ehrenamtlichen ab 1. Januar 2014 bei der für Dich zuständigen Jugendstelle einsehen zu lassen. Sobald Du von Deinem zuständigen kommunalen Jugendamt eine Aufforderung zur Unterzeichnung einer Vereinbarung nach § 72a erhältst, musst Du aktiv werden. Sollte es bei Deinem kommunalen Jugendamt, Kreis- oder Stadtjugendring oder Jugendverband eigene Stellen geben, die die Einsichtnahme abwickeln, steht es Dir frei, diese zu nutzen.

Für die Einsichtnahme über unsere Jugendstellen findest Du hier das genaue Vorgehen und die notwendigen Formulare. Bei Fragen wende Dich bitte an Deine zuständige Jugendstelle oder direkt ans Bischöfliche Jugendamt.

 

Weiterführende Infos/Gesetzestexte