BDKJ-Diözesanversammlung: Austausch mit Bistumsleitung im Zentrum
Eichstätt (pde) – Im Mittelpunkt der Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Eichstätt stand der intensive Austausch zwischen den Delegierten und der Bistumsleitung. Diözesanadministrator Alfred Rottler, sein ständiger Vertreter Michael Alberter sowie Sarah Hairbucher, Leiterin des Fachbereichs Jugend, stellten sich am späten Samstagnachmittag den Fragen der Versammlung. Dabei ging es vor allem um die aktuelle Situation der Jugendstellen sowie die geplanten Umstrukturierungen innerhalb der Jugend(verbands)arbeit. Der Dialog bot Gelegenheit, Anliegen zu formulieren und Perspektiven der künftigen Zusammenarbeit zu beleuchten.
Zum traditionellen Termin am Wochenende des Christkönigsfestes war der BDKJ im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz zusammengetreten. Die Versammlung war zugleich die erste für das neue Diözesanvorstandsteam Ann-Kathrin Baierl, Tim Seidler, Florian Siegmund und BDKJ-Präses Dr. Sebastian Braun.
Neben den regulären Tagesordnungspunkten wie Jahresbericht, Anträgen, Kassenbericht und Wahlen fasste die Versammlung Beschlüsse zu den Vorbereitungen der bundesweiten 72-Stunden-Aktion 2027 sowie zu den Diözesanversammlungen und dem Fest der Jugend im Jahr 2026.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Studienteil. Die Delegierten arbeiteten zum Jugendplan des Bistums und setzten sich mit den inhaltlichen Grundlegungen katholischer Jugendarbeit unter den Leitbegriffen „Jugend und Christus“ und „Jugend und Kirche“ auseinander. Nach einer thematischen Einführung tauschten sie sich in einem strukturierten Schreibgespräch über ihre Bilder von Jesus und Kirche, über Werte sowie ihr Verständnis der christlichen Botschaft aus und reflektierten den bestehenden Grundlagentext.
Am Samstagabend feierte die Versammlung gemeinsam die Eucharistie. In seiner Predigt betonte Diözesanjugendpfarrer und BDKJ Präses Dr. Sebastian Braun die Besonderheiten des Königs Jesu, der ganz anders wie andere Könige sei und dessen Reich ein Reich des Friedens und der Liebe ist.
Im Anschluss würdigte die Versammlung den Einsatz scheidender Mitarbeitender: Stephan Götz (ehemaliger geistlicher Verbandsleiter) und Josef Neumeyer (ehemaliger geschäftsführender Referent) wurden verabschiedet. Für ihr außergewöhnliches Engagement, insbesondere im Rahmen der Kampagne #keineJugendohneStellen, erhielten Benedikt Enzinger, Lukas Hochgesang, Stefan Eberl, Jennifer Winterhalder und Achill Basche das Silberne Ehrenkreuz. Der Sonntag stand im Zeichen der Antragsberatung sowie der Vorstellung des Haushaltsansatzes 2026.


